Warum Diäten meist nicht funktionieren

Wir alle haben sie schon viel zu oft in Angriff genommen, um dann nach wenigen Tagen (oder gar Stunden) schon wieder zu sündigen und uns zu schwören, dass ab morgen alles anders sein wird. Diäten. Allein das Wort lässt Menschen gerne einen kalten Schauer den Rücken runterlaufen. Immer wieder nehmen wir uns vor, eisern durchzuhalten um endlich einige Pfunde loszuwerden, aber meistens wissen wir schon im Voraus, dass es auch dieses Mal nicht hat sein sollen. Aber woran liegt es eigentlich, dass Diäten so regelmäßig zum scheitern verurteilt sind?

Vielleicht hat es damit zu tun, dass der Mensch an sich gerne mal faulenzt. Abends ins Fitnessstudio – besonders im kalten Winter – klingt sehr viel unfreundlicher als ein gemütlicher Abend vorm Fernseher, natürlich mit Snacks und Getränken. Wir kommen also meist gar nicht erst hoch um an unserem Traumgewicht zu arbeiten. Und alleine macht fasten und abnehmen sogar noch viel weniger Spass, aber wollen wir anderen gerne mitteilen, dass wir dringend Gewicht verlieren wollen? Nein!

Ein anderes Problem liegt an dem Konzept einer Diät an sich. Mittlerweile gibt es viel zu viele Diäten, die alle mehr oder weniger das Gleiche versprechen – schneller Gewichtverlust bei minimaler Anstrengung. So wird uns schon von Anfang vorgegaukelt, dass Diät-machen lustig und einfach ist. Leider versprechen sie aber zu schnell Erfolge, die niemals eintreten werden, weswegen viele Menschen schon nach kurzer Zeit verzweifelt aufgeben. Außerdem versprechen die verschiedenen Diäten fast immer identische Sachen, obwohl ihre Eigenheiten gänzlich unterschiedlich sind. Oder wie können Sie erklären, dass eine Ananas-Diät – bei der man nur Ananas konsumieren darf – die gleichen Effekte und Vorteile mit sich bringen wie, beispielsweise, eine Wasserkur oder eine Atkinson-Diät?

Ein weiteres Problem von Diäten ist, dass sie immer nur für einen kurzen Zeitraum durchgeführt werden, in der Hoffnung den maximalen Effekt zu erzeugen und möglichst schnelle viel an Gewicht zu verlieren. Jeder der dies schon mal versucht hat weiß ein Lied davon zu singen, dass die Kilos danach fast genau so schnell wieder auf den Rippen sind. Der bekannte Jojo-Effekt sorgt dafür, dass man sich schnell gut fühlt und denkt, man darf sich vielleicht ein bisschen selber belohnen; außerdem wird man das Essverhalten nach einer Diät nur marginal verändern. Es bleibt also oft dabei, dass man zwar schnell ein bisschen dünner wird, aber auf Dauer auch wieder zulegt.

Und dann wäre da noch das Problem mit den Medien und der Wirtschaft, die ein immenses Interesse daran haben, dass wir möglichst viel konsumieren. Ein bekanntes Sprichwort lautet „Frauen sind ein  viel zu rentabler Markt, als dass man es zulassen könnte, dass sie imt ihrem Körper zufrieden sind.“ Daher werden Magazine und andere Medien auch weiterhin alles darauf setzen, Diätprodukte und andere Methoden zum Gewichtsverlust so zu vermarkten, dass Menschen diese kaufen.

Es ist daher nicht schwer zu verstehen, warum Diäten schon scheitern, bevor sie richtig angefangen sind.

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Wo lernt man in Deutschland am besten kochen

Essen liegt im Trend. Es ist Genuss pur. Kaum etwas anderes hat es in sich, uns täglich derart zu befriedigen. Der Hunger plagt die meisten Menschen aber mindestens dreimal am Tag – da braucht es also schon ein bisschen Organisation und Investition, um sich nicht nur lecker und abwechslungsreich, sondern auch gesund zu ernähren. Selbst zu kochen ist dafür die beste Möglichkeit. Was aber, wenn man gar nicht selber kochen kann? Schließlich ist Kochen bekanntlich eine Kunst…

Kochen kann man bis zur Kunst vervollkommnen. Kochen ist auch Leidenschaft und manche Menschen haben eine besondere Begabung dafür. Für sich selbst kann aber jeder Mensch kochen lernen. Alles was ihr dafür braucht ist ein wenig Neugierde und einen Lehrer der euch hilft, euch die Grundtechniken anzueignen.

Erster Ansprechpartner, und sicher nicht der Schlechteste, um kochen zu lernen, ist eure eigene Mutter – vorausgesetzt sie kann kochen. Das mag zwar nicht gerade wie die beste Idee klingen, doch Mütter haben jahrzehntelange Erfahrung im Kochen und stellen sich oft als wahre Schatzkisten an alltagstauglichen Rezepten heraus. Ihre Tipps sind in der Praxis Gold wert und einen Lehrer der günstiger und verfügbarer ist, findet man wohl schwerlich.

Nachdem ihr euch die erforderlichen Grundsteine angeeignet habt, könnt ihr euer Können mit Rezepten aus Büchern verfeinern. Auch wenn ihr keinen privaten Lehrer habt, sind Bücher eine gute Möglichkeit, das Kochen von Grund auf zu lernen. Es gibt einige gute Handbücher die, nach Themen getrennt, die Grundlagen anhand von detaillierten Erklärungen und Bildern erklären. Sucht am besten nach Büchern die euch andere Leute empfehlen, denn bei Kochbüchern gibt es leider auch sehr viel Schund am Markt. In Internet findet ihr unabhängige Rezensionen.

Das Internet bietet obendrein eine ganze Menge an Rezepten und Menüvorschlägen. Zieht Rezepte vor, die in der Praxis bereits von mehreren Personen ausprobiert wurden und gute Bewertungen erhalten haben. Es gibt außerdem zahlreiche Blogs in denen sich Menschen viel Mühe geben, die Vorgänge Schritt für Schritt mit Videos zu veranschaulichen. Diese eignen sich besonders gut dafür, das Kochen von Grund auf zu lernen. Achtung – das Wasser wird euch beim Zuschauen im Munde zusammenlaufen!

Schließlich gibt es noch das gute alte Fernsehen. Wie sehr kochen im Trend liegt, kann man nicht zuletzt an den zahlreichen Kochshows sehen. Viele davon haben zwar mehr Unterhaltungs- als pädagogischen Wert, aber von einigen Starköchen kann man sehr wohl einige brauchbare Tipps lernen. Es lohnt sich also sicher einmal hineinzuschauen.

Wer das Kochen etwas professioneller und gediegener angehen möchte, für den gibt es sicherlich auch in jeder größeren Gemeinde Kursangebote. Vor allem in Kooperation mit der Volkshochschule finden vielerorts günstige Kurse statt. In der Praxis und direkt von einem Lehrer, ist wie gesagt, die solideste Art kochen zu lernen. Das Essen mit Gleichgesinnten gemeinsam zuzubereiten, macht Spaß und man kann dabei bestimmt auch noch das eine oder andere voneinander lernen.

Ansonsten verlasst euch am besten auf eure eignen Geschmacksknospen. Immer schön langsam vorgehen und mit der Zeit werdet ihr immer besser und erfahrener werden!

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Kochen – wie Sie Ihre Leidenschaft zum Beruf machen

„Liebe geht durch den Magen“, wie das bekannte Sprichwort lautet. Und wer gut kochen kann, macht sich immer schnell Freunde. Das Zubereiten von leckeren Rezepten in der eigenen Küche ist auch sehr entspannend und macht einfach Spaß. Daher ist es nur wenig verwunderlich, dass viele Hobby-Köche von ihren Freunden immer wieder animiert werden, doch ein eigenes Restaurant zu eröffnen oder einen Catering-Service zu starten, um die Leidenschaft beruflich auszuleben. Dies ist allerdings gar kein so einfacher Schritt und sollte vorher gut geplant werden, damit es nicht zu einem – besonders finanziellen – Fiasko wird. Denn kaum etwas ist schlimmer, als sich das Hobby zu versauen.

Informieren Sie sich vor einer Entscheidung eingehend darüber, was alles zu beachten ist. Dürfen Sie überhaupt kommerziell kochen, haben Sie alle Lizenzen und vor allem – wie ist es mit der Finanzierung geregelt? Eigene Restaurants scheitern oftmals innerhalb der ersten 18 Monate, weswegen Ihr Finanzplan und die Finanzplanung die oberste Priorität haben sollten. Setzen Sie sich daher mit Ihrer Bank auseinander, erwägen Sie aber auch andere Methoden um an das Startkapital zu kommen, oftmals gibt es auch Kickstarter-Programme die helfen könnten. Beim Catering-Service fallen natürlich ein paar dieser Fragen weg, aber dennoch sollten Sie immer auf Höhe sein, was eventuelle Kosten betrifft.

Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl. Ihre Leidenschaft sollte nicht unter kommerziellen Gründen leiden, daher müssen Sie sich sicher sein, dass Sie auch weiterhin die Lust am Kochen behalten, selbst wenn es mit dem professionellen Anstrich nicht klappen sollte. Es ist nach wie vor das, was Sie glücklich macht, daher sollten Sie nichts übers Knie brechen.

Wenn Sie sich diese Dinge gut überlegt haben, dann gilt es nun, sich an die Planung zu machen. Suchen Sie sich dazu Ihre Nische aus, die kulinarische Finesse, die Sie am besten kochen. Wenn Sie zum Beispiel am meisten Interesse an italienischer Küche haben, es aber in Ihrer Stadt schon zu viele solcher Angebote gibt, dann ist die anfängliche Konkurrenz vielleicht schon zu überwältigend, um Erfolg zu haben. Andere regionale Küchen sind oft noch unbekannter und viele Menschen wollen es mal ausprobieren, wissen aber nicht wo. Erzeugen Sie ein Alleinstellungsmerkmal, so dass Ihr Name eng verschlungen ist mit einer bestimmten Küche. Fusion, Molekularküche, veganes chinesisches Essen – ganz egal was Sie am besten können, solange Sie Ihr Herzblut darauf anwenden, werden Sie weiterhin mit Leidenschaft dabeibleiben.

Zudem sollten Sie darüber nachdenken, sich vielleicht zu Beginn professionelle Hilfe ins Boot zu holen. Aller Anfang ist schwer, besonders beim eigenen Restaurant und es gibt eine Menge Stellen, die Ihnen dabei helfen können, Ihre Leidenschaft zum Beruf zu machen.

Wenn Sie all dies bedenken, dann werden Sie feststellen, dass Sie Ihre Leidenschaft von der eigenen Küche ins eigene Restaurant verfrachtet haben und mit ein wenig Glück werden Sie dann „keinen Tag im Leben mehr arbeiten müssen“, wie ein weiteres Sprichwort lautet.

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